Hundernährung Allgemein

Hundernährung

Fütterungsverhalten

Die wilden Verwandten des Hundes, die Wölfe, sorgen für ihre Nahrungsaufnahme hauptsächlich durch die Jagd im Rudel. Dies ermöglicht ihnen Wild zu erlegen, was einem Einzeltier allein nicht möglich wäre. Durch dieses Jagdverhalten und das gemeinsame Verzehren der Beute (Konkurrenz, Rangordnung), tendieren die Wolf-Unterarten, periodisch zu fressen, sie nehmen die Beute sehr schnell auf, stopfen sich mit ihr voll, um längere Zeit keine Nahrung aufzunehmen. Überreste einer Beute werden vergraben, um sie gegebenenfalls bei einem Mangel aus dem Versteck zu holen. Es ist daher verständlich, dass unsere Hunde dazu neigen, ihre Nahrung schnell aufzunehmen und kleine Überreste gelegentlich vergraben oder verstecken. Bei getrennt lebenden Tieren bzw. einzeln aufgezogenen Tieren ist es möglich, dass sie ihre Fressgeschwindigkeit reduzieren, da der Konkurrenzdruck fehlt. Andere Hunde verschlingen Feuchtfuttermittel schneller als Trockenfuttermittel. Aufgrund des Fressverhaltens der Hundevorfahren liegt es nahe, die Tiere periodisch zu füttern. Unsere Hunde gewöhnen sich aber an die unterschiedlichen Fütterungsmethoden, die ihnen ihre Besitzer anbieten.

 

Mengenkontrollierte Fütterung

Bei dieser Art der Fütterung hat der Besitzer die grösste Kontrolle über die Futteraufnahme seines Tieres und kann die tägliche Nährstoffzufuhr optimal selbst variieren.

Vorteile

Nährstoffbedarf kann individuell den Bedürfnissen des Tieres angepasst werden (Aktivität, Wachstum, Trächtigkeit, Laktation)

Mehrere Mahlzeiten können angeboten werden, 2-5 mal täglich (Welpen).

Veränderungen im Fressverhalten können sofort erkannt werden (Krankheiten).

Nachteile

grosse Verantwortung für Besitzer

hoher Zeitaufwand

Erwachsene Hunde werden bei mengenkontrollierter Fütterung 1 - 2 mal täglich gefüttert. Welpen werden in Abhängigkeit ihres Wachstumsstadiums, Rasse und

Alter 3-5 mal täglich gefüttert.

Futteraufnahme nach belieben (Ad libitum)

Das Tier kann so viel Futter zu sich, nehmen wie es will.

Vorteile

Wenig Arbeit

Beschäftigung des Hundes (weniger Bellen bei Zwingerhunden)

Werden mehrere Hunde in einem Zwinger gehalten, können auch rangniedere Tiere meist genügend Futter aufnehmen.

Die Hunde nehmen kleine Portionen, verteilt über den ganzen Tag auf.

Nachteile

Grosse Verantwortung für Besitzer

Verderben von Futter (besonders Nassfutter)

Krankheiten, die mit einer reduzierten Futteraufnahme einhergehen, werden erst spät erkannt, besonders wenn mehrere Tiere zusammengehalten werden.

Adipositas: die Tiere nehmen oft mehr Futter auf, als sie zur Deckung ihres normalen Energiebedarfes benötigen, sie werden dick.

Nicht immer erhalten rangniedere Tier ausreichend Futter

Zu empfehlen bei Hunden, die nur unzureichend Nahrung bei mehrmaliger Fütterung zu sich nehmen. Hunde die einen sehr hohen Energiebedarf zu decken haben (Trächtigkeit, Säugen der Welpen) Welche Art der Fütterung von ihnen bevorzugt wird, hängt von ihrem Tagesablauf und dem Temperament ihres Tieres ab. Einige Hunde behalten ein optimales Geweicht auch bei einer Ad libitum Fütterung bei. Andere überfressen sich masslos.

 

Fütterung eines Welpen

Die Fütterung der Welpen stellt eine hohe Anforderung an das Futter. In seinen ersten Lebensjahren kann Ihr Welpe soviel wachsen, wie ein Mensch in den ersten 14 Lebensjahren. In diesem Stadium verbrennt der junge Hund eine enorme Menge an Energie für Wachstum und Spiel. Deshalb empfehlen wir ihnen, ihm eine optimale Nährstoffversogung in dieser wichtigen Phase zu bieten. Jede Mahlzeit sollte daher die Nährstoffe in angemessener, ausgewogener Menge enthalten, die ihr Welpe für sein Wachstum braucht: wie z.B. Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe. Wer seinen Welpen ein speziell für Welpen hergestelltes Futter gibt, braucht sich um keinen Futterzusatz zu kümmern. Der Welpe braucht dann nichts anderes, denn die Nährstoffe sind im Welpenfutter so dosiert, dass die Ration optimal dem wachsenden Organismus angepasst ist. Anders ist es, wenn man die Mahlzeit für den Hund selbst herstellt. Dann ist ein richtig dosierter Zusatz an Vitaminen und Mineralien unbedingt zu empfehlen.

Kontrolliertes Wachstum

Bei der Auswahl des geeigneten Produktes für ihren Welpen sollten Sie berücksichtigen, dass verschiedene Rassen unterschiedlich schnell wachsen. Hunde kleinerer Rassen verbrennen mehr Kalorien pro Kilogramm Körpergewicht als Hunde grosser Rassen, weshalb die kleinen Hunderassen ein nährstoffreicheres Produkt mit erhöhtem Fett- und Proteinanteil brauchen. Ein sorgfältig überwachtes Wachstum grosser Rassen ist wichtig für eine optimale Entwicklung des Knochenbaus und der Muskulatur. Dem Welpen muss ein ausgewogenes, auf die Grösse des entsprechenden Tieres abgestimmtes Futter angeboten werde. Heutige Fertigfuttermittel von guten Firmen haben ihr Futter auf die jeweiligen Bedürfnisse während der Wachstumsphasen von grossen, mittleren und kleinen Hunderassen abgestimmt. Die meisten Hersteller liefern auch einen dazugehörigen Futterplan mit, um die Ration richtig bestimmen zu können.

Bei der Fütterung sollten Sie folgende Dinge beachten:

Stören Sie ihren Hund nicht beim Fressen.

Fressen und Trinken sollte an einem ungestörten Ort bereitgestellt werden.

Füttern Sie ihren Hund mehrmals täglich (immer frisches Wasser).

Beachten Sie die Fütterungsempfehlungen auf den Hundefutterverpackungen.

Bleiben Sie jedoch flexibel, denn Sie sollten die Futtermenge in Abhängigkeit vom Temperament und der Aktivität des Hundes verändern.

Stellen Sie den Hund wöchentlich auf die Waage. Dadurch kann man genau

erkennen, ob der Hund zu- oder abnimmt. Ob Sie Feucht- oder Trockenfutter bevorzugen, bleibt ihnen überlassen. Von der Qualität her gibt es kaum Unterschiede. Trockenfutter kann auch problemlos zu jeder Mahlzeit mit Feuchtfutter gemischt werden. Trockenfutter kann trocken oder mit Wasser vermischt angeboten werden - ganz nach Geschmack des Hundes.

 

Fütterung von Welpen und Junghunden:

Bis 3 Wochen ernähren sich die Welpen ausschliesslich von der Muttermilch. Sie liefert ihnen ausreichend Nährstoffe, Vitamine und Mineralien.

Ab 3 Wochen bis zum Absetzen nehmen die Welpen schon kleine Mengen an Welpenfutter oder industriell bereiteten Welpenbrei neben der Muttermilch zu sich, um den erhöhten Nährstoffbedarf zu decken.

In der Zeit von 8-10 Wochen werden die Welpen vollständig von der Muttermilch entwöhnt und nehmen nur noch Welpenfutter zu sich. Nun kommen die Welpen auch in ihr neues Zuhause. Es ist daher sehr wichtig, das Futter des Züchters weiter zu füttern, um die Gewöhnung der Welpen an die neue Umgebung zu erleichtern. Informieren Sie sich daher genau bei Ihrem Züchter über seine Fütterungsart und Fütterungszeiten.

Bis ca. 1 bzw. 1,5 Jahre werden die Welpen 2 - 3 mal täglich mit Welpenfutter gefüttert. Am einfachsten ist es, Fertigfutter anzubieten, was auf die Bedürfnisse der jeweiligen Wachstumsphase abgestimmt ist.

Ab ca. 1 bzw. 1,5 (bei grossen Hunden ist die Wachstumsphase erst mit ca. 1,5 bis 2 Jahren abgeschlossen) können die Hunde auf Futter für erwachsene Tiere umgestellt werden. Füttern Sie ihren Hund nur noch ein bis zwei mal täglich. Bei grossen Rassen empfiehlt es sich, die mehrmalige Futtergabe beizubehalten.

Futterumstellung:

Stellen Sie ihren Hund nicht abrupt auf ein neues Futtermittel um. Das alte Futtermittel sollte langsam ausgehen und durch das neue ersetzt werden. Achten Sie dabei genau darauf, dass Sie den Hund nicht „überfüttern".

Fütterung erwachsener Hunde

Ausgewachsene Hunde, die keinen erhöhten Nährstoffbedarf benötigen (Trächtigkeit, Laktation, hohe Aktivität, Krankheiten), sind in der sogenannten Erhaltungsphase. In dieser Phase muss dem Tier nur die Menge an Energie in Form eines vollständigen, ausgewogenen Futters zugeführt werden, die es zur Aufrechterhaltung der normalen Körperfunktionen benötigt. Ausgewachsenen Hunde sollten ein hochwertiges Futter erhalten, was speziell für die Aufrechterhaltung des Erhaltungsstoffwechsels produziert wird und zur Erhaltung einer optimalen Gesundheit, eines idealen Körpergewichts und individueller Fitness beiträgt. Viele gute Futtermittelfirmen habe ihre einzelne Produkte auf die jeweiligen Bedürfnisse kleiner, mittelgrosser und grosser Hunde abgestimmt, um eine optimale Ernährung zu sichern. Ausgewachsene Hunde können mit Feucht-, Halbfeucht- oder Trockenfuttermittel ernährt werden.

Futterumstellung:

Es ist nicht nötig, den ausgewachsenen Hund ständig wechselnd mit vielen verschiedenen Futtermitteln zu ernähren. Oft geht eine Futtermittelumstellung mit erheblichen Verdauungsproblemen einher. Stellen Sie ihren Hund nicht abrupt auf ein neues Futtermittel um. Das alte Futtermittel sollte langsam ausgehen und durch das neue zunehmend ersetzt werden. Achten Sie dabei genau darauf, dass Sie den Hund nicht überfüttern.

Fütterungsmenge:

Der Hersteller des Futters gibt in der Regel die tägliche Futtermenge an (je nach Gewicht des Tieres). Beachten Sie:

Stören Sie Ihren Hund nicht beim Fressen

Fressen und Trinken sollte an einem ungestörten Ort bereitgestellt werden (immer frisches Wasser)

Beachten Sie die Fütterungsempfehlungen auf den Hundefutterverpackungen.

Bleiben Sie jedoch flexibel, denn Sie sollten die Futtermenge in Abhängigkeit vom Temperament und der Aktivität des Hundes verändern.

Stellen Sie den Hund wöchentlich auf die Waage. Dadurch kann man genau erkennen, ob der Hund zu- oder abnimmt.

Alle Leckereien müssen in die Rechnung mit einbezogen werden.

Fütterung erwachsener Hunde

Ausgewachsene Hunde, die keinen erhöhten Nährstoffbedarf benötigen (Trächtigkeit, Laktation, hohe Aktivität, Krankheiten), sind in der sogenannten Erhaltungsphase. In dieser Phase muss dem Tier nur die Menge an Energie in Form eines vollständigen, ausgewogenen Futters zugeführt werden, die es zur Aufrechterhaltung der normalen Körperfunktionen benötigt. Ausgewachsenen Hunde sollten ein hochwertiges Futter erhalten, was speziell für die Aufrechterhaltung des Erhaltungsstoffwechsels produziert wird und zur Erhaltung einer optimalen Gesundheit, eines idealen Körpergewichts und individueller Fitness beiträgt. Viele gute Futtermittelfirmen habe ihre einzelne Produkte auf die jeweiligen Bedürfnisse kleiner, mittelgrosser und grosser Hunde abgestimmt, um eine optimale Ernährung zu sichern. Ausgewachsene Hunde können mit Feucht-, Halbfeucht- oder Trockenfuttermittel ernährt werden.

Futterumstellung:

Es ist nicht nötig, den ausgewachsenen Hund ständig wechselnd mit vielen verschiedenen Futtermitteln zu ernähren. Oft geht eine Futtermittelumstellung mit erheblichen Verdauungsproblemen einher. Stellen Sie ihren Hund nicht abrupt auf ein neues Futtermittel um. Das alte Futtermittel sollte langsam ausgehen und durch das neue zunehmend ersetzt werden. Achten Sie dabei genau darauf, dass Sie den Hund nicht überfüttern. Der Hersteller des Futters gibt die Futtermenge an (je nach Gewicht des Tieres). Beachten Sie:

Stören Sie Ihren Hund nicht beim Fressen

Fressen und Trinken sollte an einem ungestörten Ort bereitgestellt werden (immer frisches Wasser)

Beachten Sie die Fütterungsempfehlungen auf den Hundefutterverpackungen.

Bleiben Sie jedoch flexibel, denn Sie sollten die Futtermenge in Abhängigkeit vom Temperament und der Aktivität des Hundes verändern.

Stellen Sie den Hund wöchentlich auf die Waage. Dadurch kann man genau erkennen, ob der Hund zu- oder abnimmt.

Alle Leckereien müssen in die Rechnung mit einbezogen werden.

Ernährung bei speziellen Bedürfnissen

Ausgewachsene Hunde benötigen unter bestimmten Umständen (Trächtigkeit, Laktation, erhöhte Aktivität) einen erhöhten Nährstoffbedarf. Um diesen Mehrbedarf an Futter zu decken, sollte dem Hund ein energiereiches, leicht verdauliches Premium-Futter angeboten werden, wie es von vielen Firmen im Zoohandel erhältlich ist.

 

Trächtigkeit

Erhörter Nährstoffbedarf nötig für:

Fötales Wachstum

Entwicklung der Milchdrüsen und Milchproduktion (ca. 1-5 Tage vor Geburt)

Geburts- und Trächtigkeitsstress

Fütterung:

Hochverdauliches, nährstoff- und energiereiches Futter

Futterangebot ab sechste Trächtigkeitswoche erhöhen

Mehrere kleine Mahlzeiten anbieten in den letzten Trächtigkeitswochen (Ad libitum- Fütterung)

Die Hündin nimmt ca. 20% ihres normalen Körpergewichts im Laufe der Trächtigkeit an Gewicht zu.

 

Laktation

Erhörter Nährstoffbedarf nötig für:

Milchproduktion

Geburtsstress und Welpenstress

Fütterung:

Hochverdauliches, nährstoff- und energiereiches Futter

Mehrere kleine Mahlzeiten anbieten, um die Energiezufuhr zu sichern und Gewichtsverlusten entgegenzuwirken.

Gegen Ende der Laktation Futtermenge langsam auf den Erhaltungsbedarf reduzieren.

Gewichtskontrolle

 

Nährstoffe - Fette

Funktion

Energielieferant: liefert mehr als das Doppelte der Energie von Eiweiss und Kohlenhydraten

Lieferant von lebenswichtigen Fettsäuren

Zustand von Haut und Fell

o entzündungsfördernde und entzündungshemmende Endprodukte

Aufbau: regelt den Transport der Nährstoffe durch die Zellwand

Bausteine von Hormonen

Transport von fettlöslichen Vitaminen

 

Nährstoffe - Kohlenhydrate

Funktion

liefern eine leicht verfügbare Energie (Glukose)

helfen, die Energiedichte der Nahrung zu verringern

Faserquelle (Rübenfaser)

Kohlenhydratquellen mit hoher Verdaulichkeit

Stärke : bei richtiger Verarbeitung für Hunde aufschliessbar

Niedriger Proteingehalt

Überempfindlichkeitsreaktionen aufgrund von Weizengluten relativ selten

Mais, Weizen, Reis, Getreide

 

Nährstoffe - Proteine

Funktion

Aufbau oder Erhaltung von Muskeln / Fell / Haut / Knochenbau

Bausteine für körpereigene Stoffe (Enzyme / Hormone / Antikörper)

Energielieferant

Bei zu hohem Proteingehalt der Nahrung Wenn Fette und Kohlenhydrate nicht genug Energie liefern

 

Nährstoffe - Mineralstoffe

Kalzium & Phosphor

Normaler Kalzium - Gehalt : 1,2 % - 1,4 %

Überschuss Kalzium: ( > 3%)

Erhöhtes Risiko für Skeletterkrankungen (Welpen grosser Rassen)

Empfohlenes Ca/P - Verhältnis: Hunde : 1,2 - 1,4 : 1  /  Katzen : 0,9 - 1,1 : 1